Essen wie bei Oma

Deutsches Essen hat den Ruf, besonders fleischlastig und deftig zu sein. Doch die Möglichkeit zur Anpassung an unsere modernen Geschmäcker gibt es! Es reicht ein Blick in die Geschichte, um sich davon zu überzeugen. Die Deutsche Küche gehört nicht zwangsläufig in die Welt des Fast Foods, vom perfekten Frühstück über eine ausgewogene Ernährung über den Tag bis hin zur leckeren Torte kann deutsche Küche einen ganzen Tag abdecken.

So schützt man seine Haut vor dem Austrocknen

Deutsche Hausmannskost kennt man vor allem als fleischlastig und fettig. Schon die Vorstellung einer deftigen Schlachtplatte macht einem Angst, den Geruch nach verbranntem Öl anzunehmen und alle Hautporen mit dem massigen Fleischgeruch zu verschließen, sodass man am liebsten schon zum Schutz eine Tube Bianca Ingrossos make up bereit halten möchte. Mit einer solchen Grundierung kann man sich wappnen, bevor man sich in die Küche begibt und unter Umständen belastenden Kochdämpfen ausgesetzt ist. Diese Pflegeprodukte sorgen dafür, dass die Haut geschützt bleibt und das Make Up lange besteht.

Wie sollte man nun deutsch kochen?

Der Trick ist, so zu kochen wie es die eigene Großmutter wohl tun würde. Die hat nämlich noch von ihren Familienangehörigen eine andere Form der deutschen Küche erlernt. In der bitterarmen Nachkriegszeit aber auch den Jahrhunderten davor war eine deftige Küche nach heutigen Maßstäben kaum denkbar. Fleisch wurde zu festlichen Anlässen gegessen. Auch das hatte praktische Gründe: Kühe konnten Gras, Schafe Baumstümpfe und Ziegen jegliches Unkraut essen, was dem digestiven System des Menschen nicht möglich ist. So züchtete er die Nutztiere, um auch hier eine Nahrungsquelle zu finden. Maßloser Currywurstgenuss? Fehlanzeige. Viel mehr suchte man fleißig nach allem Eßbaren in seiner Umgebung, um daraus Suppen, Eintöpfe und Getränke wie Bier und Wein herzustellen.

Die deutsche Küche basiert auf unterschiedlichsten Kohlsorten, Bohnen und heimischen Früchten. So lässt sich auch problemlos eine Glutenfreie Ernährung mit regionalen Zutaten anrichten. Ein Blick in die alten Kochbücher dürfte reichen, um starke Parallelen zu erkennen. Beispielsweise Weisskohl mit angebratenen Scheiben von Steckrübe und dazu gekochte Erbsen ist ein prima veganes Gericht.

Einige Dinge, die kaum aus der deutschen Küche wegzudenken sind, haben leider bis heute einen durchwachsenen Ruf: Etwa Kartoffeln und Brot. Doch Brot kann man mit ketogenen Rezepten abwandeln, indem man Nussmehl und Eier als Basis verwendet und damit die Kohlenhydrate einspart. Kartoffeln kann man durch noch ältere Früchte wie die Steckrübe oder Rote Beete ersetzen.



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