Käse gehört zu den beliebtesten Lebensmitteln der Welt. Kein Wunder, existiert er doch ein einer unglaublichen Vielfalt. Von weich bis hart, von mild bis würzig, für jeden existiert eine geeignete Käsesorte.

Die Ursprünge gehen weit zurück
Wann genau der erste Käse hergestellt wurde ist heute unbekannt. Durch archäologische Funde ist aber belegt, dass bereits in der Steinzeit eine Art von Käse gegessen wurde. Dieser war aber wohl ein Produkt des Zufalls. Jäger dürften damals Milch von erbeuteten Tieren in Mägen aufbewahrt haben, worauf diese gerann und zu Käse wurde. Über die Jahrtausende wurde diese Methode verfeinert und so wird Käse heute nicht mehr mit Mägen, wohl aber mit Lab, einem Serum gewonnen aus Kalbsmägen, hegestellt.

Riesige Vielfalt
Die Vielfalt des Käses beginnt schon mit der Auswahl der Milch. So kann neben gewöhnlicher Kuhmilch auch die Milch vieler anderer Tiere verwendet werden. Verbreitet sind Schaaf- und Ziegenmilch, aber exotische Milch wie die von Kamelen, Pferden oder Yaks kann verwendet werden.

Weiter hat der Fettgehalt der Milch einen Einfluss auf den entstehenden Käse. Milch mit einem niedrigen Fettgehalt führt zu einem fettarmen Käse, während fettreiche Milch zu einem cremigen Käse mit hohem Fettgehalt führt. Der Fettgehalt der Milch kann dabei durch die Entfernung oder Zufügung von Sahne auf den gewünschten Wert eingestellt werden.

Schlussendlich hat auch die Behandlung des fertigen Käses einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack. Manche Käse werden direkt nach der Herstellung als sogenannter Frischkäse verspeist. Andere Sorten werden teileweise sehr lange gereift, wodurch sie trockener, harter und intensiver im Geschmack werden. Während der Lagerung können die Käse außerdem mit Salzen und Kräutern behandelt werden, was ihren Geschmack weiter verfeinert. Nicht zuletzt hat auch die Form des Käses einen Einfluss auf die Reifung und damit den Geschmack.