Haferflocken und besonders Haferschleim haben einen altmodischen Ruf. Ganz zu Unrecht, bieten sie neben einer gehörigen Portion an Energie auch viele Nährstoffe die der Körper dringend bracht. Auch lassen sich mit ein wenig Kreativität eine große Vielfalt an Gerichten aus dieser einfachen Zutat zaubern.

Haferflocken sind sehr gesund
Bei Haferflocken handelt es sich um ein Vollkorn-Getreide. Bei ihrer Herstellung wird das ganze Haferkorn zuerst in Dampf gegart und anschließend zu einer Flocke gewalzt. Auf Grund dieses Produktionsprozesses sind sie sehr reich an Nahrungsfasern, aber auch an Vitaminen wie B1, B6 und E und Mineralien wie Zink, Eisen, Calcium, Magnesium und Phosphor.

Die Wiederentdeckung des Haferschleims
Haferschleim war einmal ein klassisches Frühstücksgericht überall dort, wo Hafer gedeiht. In Europa ging das Gericht aber weitgehend vergessen und erhielt das Image eines Krankenhaus- oder Alte-Leute-Essens. Langsam aber sicher beginnt er aber den Frühstückstisch zurückzuerobern. Unter dem modernen englischen Namen Porridge, welcher bedeutend appetitlicher klingt als Haferschleim, taucht das Gericht in trendigen Cafes und Restaurants auf.

Doch nicht nur gekocht können Haferflocken genossen werden. Auch rohe Haferflocken, eingeweicht in Milch oder Fruchtsäften wie zum Beispiel Apfelsaft, sind gesund und sehr schmackhaft und eignen sich darum vorzüglich als Teil eines ausgewogenen Frühstücks.