Lebensmittelzusatzstoffe haben per se einen schlechten Ruf. Viele Menschen meiden Lebensmittel, auf welchen sogenannte E-Nummern zu finden sind. Aber nicht alle Zusatzstoffe sind schlecht – Manchmal handelt es sich auch ganz einfach um Säure, welche, wie in der Küche auch, zugegeben wird, um ein Lebensmittel saurer zu machen. Auch kann es sich um Vitamine handeln, welche die Qualität eines Lebensmittels sogar verbesserten.

Im Europäischen Raum müssen Zusatzstoffe auf der Verpackung von Lebensmitteln angegeben werden. Das diese zum Teil über sehr lange, komplizierte Namen verfügen, hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit ein System mit E-Nummern entwickelt, welche an Stelle des Namens auf der Verpackung angegeben werden können. So steht die Nummer E330 zum Beispiel für Zitronensäure, E260 für Essigsäure oder Haushaltsessig.

Bevor Zusatzstoffe in Europa zugelassen werden, werden diese eingehend auf ihre Sicherheit geprüft. Deshalb sind in Europa weniger Zusatzstoffe erlaubt als zum Beispiel in Amerika oder China. Insbesondere bei Farbstoffen und Konservierungsstoffen ist nicht alles in Europa erlaubt, was in anderen Ländern erlaubt ist. Lebensmittel, welche diese Stoffe enthalten, dürfen folglich nicht in Europa verkauft werden. Möchte dies ein Hersteller dennoch tun, muss eine Variante des Produkts entwickeln, in welcher nur zugelassene Zusatzstoffe zu finden sind.