Einmachen ist eine althergebrachte Methode um Lebensmittel haltbar zu machen. Fast in Vergessenheit geraten, wurde die Methode kürzlich wiederentdeckt und gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Heute sind hausgemachte Konserven wieder eine gesuchte Delikatesse, welche man mit wenig Aufwand zuhause selbst machen kann.

Die Grundlage des Einmachens ist das Lebensmittel erhitzt werden, um schädliche und Fäulnis auslösende Mikroorganismen abzutöten. Das Lebensmittel wird dann noch heiß in ebenfalls erhitzte Gläser gefüllt und Luftdicht verschlossen. Da so behandelte Lebensmittel nur sehr lange verderben können sie im Vergleich zu anderen Lebensmitteln sehr lange gelagert werden.

Neben dem Erhitzten werden für manche Konserven auch noch andere Techniken zur Konservierung eingesetzt. Zum einen wird oft Säure wie zum Beispiel Essig zugegeben. Der tiefe pH bietet eine sehr ungünstige Umgebung für Bakterien, welche dadurch nicht oder nur sehr langsam wachsen. Ein anderer Weg der Konservierung ist ein hoher Zucker oder Salzgehalt, welcher ebenfalls das Bakterienwachstum hemmt. Ein bekanntes Beispiel ist die Marmelade, wobei süße Früchte mit zusätzlichem Zucker eingekocht und somit haltbar gemacht werden.

Ein weiterer Weg der Konservierung ist die Vergärung. Hierbei verwandeln gutartige Bakterien den Zucker, welcher in Lebensmitteln natürlich vorhanden ist, in Säure um und konservieren diese somit.