Hülsenfrüchte sind in der Ernährung sehr wertvoll, bieten sie doch eine reiche Quelle an Eiweiß, aber auch Vitaminen und Mineralien. Daneben enthalten sie auch komplexe Kohlenhydrate welche für die Verdauung sehr förderlich sind. Sie können aber auch zu Nebeneffekten führen, und nicht zu Unrecht besagt ein Sprichwort, dass jedes Böhnchen zu einem Tönchen führt.

Bohnen
Bohnen sind eine vielfältige Familie innerhalb der schon sehr vielfältigen Familie der Hülsenfrüchte. Je nach Typ werden sie frisch und mit der Schale gegessen, wie zum Beispiel Gartenbohne, auch grüne Bohne genannt. Andere Arten werden getrocknet und die Bohnensamen verzehrt. Bekannt ist dafür zum Beispiel die rote Bohne oder aber auch die Pintobohne. In manchen Fällen lassen sich die Bohnensamen aber auch frisch verzehren.

Nicht zu Letzt lassen sich einige Bohnen auch als Sprossen genießen. Hierfür werden Bohnensamen, zum Beispiel die der Mungbohne, gekeimt und die Keimlinge dann, unter anderem als Salat, genossen.

Soja
Obwohl Soja zu den Bohnen gehört, ist es doch eine ganz besondere Hülsenfrucht. Neben der Verwendung in der menschlichen Ernährung wird sie auch im großen Stil an Tiere verfüttert. Aber auch in der Küche findet sie viele Verwendungsmöglichkeiten. So kann sie, wie andere Bohnen auch, direkt gekocht werden. Weit häufiger wird sie aber weiterverarbeitet und kommt dann entweder als Zutat in anderen Gerichten auf den Tisch oder aber in der Form von Tofu. Nicht zuletzt lässt sich die Sojabohne auch trinken, in der Form von Sojamilch. Diese ist nicht nur sehr lecker, sondern auch sehr bekömmlich. Sogar Allergiker, welche keine Milch trinken können, können sie genießen.